AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Geltung, Vertragsabschluss
    1. Die Firma Jennifer Köck Webdesign (im Folgenden „Anbieter“) erbringt ihre Leistungen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese gelten für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird.
    2. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung. Abweichungen von dieser sowie sonstige ergänzende Vereinbarungen mit dem Kunden sind nur wirksam, wenn sie vom Anbieter schriftlich bestätigt werden.
    3. Allfällige Geschäftsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht akzeptiert, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich anderes vereinbart wird. AGB des Kunden widerspricht der Anbieter ausdrücklich. Eines weiteren Widerspruchs gegen AGB des Kunden durch den Anbieter bedarf es nicht.
    4. Änderungen der AGB werden dem Kunden bekannt gegeben und gelten als vereinbart, wenn der Kunde den geänderten AGB nicht schriftlich binnen 14 Tagen widerspricht; auf die Bedeutung des Schweigens sowie auf die konkret geänderten Klauseln wird der Kunde in der Verständigung ausdrücklich hingewiesen.
    5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.
    6. Die Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich.
  2. Leistungsumfang, Auftragsabwicklung und Mitwirkungspflichten des Kunden
    1. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem Angebot. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhaltes bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Anbieter. Innerhalb des vom Kunden vorgegeben Rahmens besteht bei der Erfüllung des Auftrages Gestaltungsfreiheit des Anbieters.
    2. Alle Leistungen des Anbieters (insbesondere alle Vorentwürfe, Skizzen, elektronische Dateien) sind vom Kunden zu überprüfen und von ihm binnen fünf Werktagen ab Eingang beim Kunden freizugeben. Nach Verstreichen dieser Frist ohne Rückmeldung des Kunden gelten sie als vom Kunden genehmigt.
    3. Der Kunde wird dem Anbieter zeitgerecht und vollständig alle Informationen und Unterlagen zugänglich machen, die für die Erbringung der Leistung erforderlich sind. Er wird sie von allen Umständen informieren, die für die Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind, auch wenn diese erst während der Durchführung des Auftrages bekannt werden. Der Kunde trägt die Aufwendungen, die dadurch entstehen, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben vom Anbieter wiederholt werden müssen oder sich dadurch verzögern.
    4. Der Kunde ist weiters verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen (Fotos, Logos etc.) auf allfällige Urheber-, Marken-, Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen (Rechteclearing) und garantiert, dass die Unterlagen frei von Rechten Dritter sind und daher für den angestrebten Zweck eingesetzt werden können. Der Anbieter haftet im Falle bloß leichter Fahrlässigkeit oder nach Erfüllung seiner Warnpflicht – jedenfalls im Innenverhältnis zum Kunden – nicht wegen einer Verletzung derartiger Rechte Dritter durch zur Verfügung gestellte Unterlagen. Wird der Anbieter wegen einer solchen Rechtsverletzung von einem Dritten in Anspruch genommen, so hält der Kunde den Anbieter schad- und klaglos; er hat ihm sämtliche Nachteile zu ersetzen, die ihm durch eine Inanspruchnahme Dritter entstehen, insbesondere die Kosten einer angemessenen rechtlichen Vertretung. Der Kunde verpflichtet sich, dem Anbieter bei der Abwehr von allfälligen Ansprüchen Dritter zu unterstützen. Der Kunde stellt dem Anbieter hierfür unaufgefordert sämtliche Unterlagen zur Verfügung.
  3. Servicevertrag
    1. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für das Nichtfunktionieren der Website (z.B. Kompatibilitätsprobleme, Ladefehler, Seitenhacking, Serverprobleme, etc.). Auch für die daraus entstandenen Schäden (z.B. Verdienstentgang, etc.) wird keine Haftung seitens des Anbieters übernommen. Der Anbieter hat die Probleme nur soweit zu beheben wie sie im Servicevertrag vereinbart wurden. Sind Probleme zu beheben die über die vereinbarten Leistungen hinausgehen, darf der Anbieter ein Entgelt, entsprechend des Zeitaufwandes, dem Kunden in Rechnung stellen. Bevor Änderungen durchgeführt werden, wird vom Kunden dessen Zustimmung eingeholt.
    2. Der Servicevertrag wird für eine Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Erfolgt weder seitens des Anbieters noch seitens des Kunden keine Kündigung bis ein Monat vor Ablauf dieses Jahres, verlängert sich der Servicevertrag auf unbestimmte Zeit. Der Servicevertrag kann vom Anbieter sowie auch vom Kunden zum Ende jeden Monats nach Ablauf der Mindestvertragszeit von einem Jahr schriftlich aufgelöst werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat.
  4. Feedback/Support nach Fertigstellung
    1. Alle Angebote von Webseiten beinhalten einen Entwurf/Konzept und zwei Überarbeitungen vom Anbieter.
    2. Dem Kunden wird ein Entwurf (mit vereinbarter Seitenanzahl) zur Verfügung gestellt, dieser hat danach fünf Tage Zeit sein erstes Feedback schriftlich abzugeben. Sollten dabei Änderungswünsche entstehen, werden diese im Rahmen des Angebots und der Möglichkeiten umgesetzt.
    3. Sollte ein Änderungswunsch des Kunden den Rahmen des Angebots übersteigen, nicht vom Anbieter selbst umsetzbar sein oder nach dem Ermessen des Anbieters nicht sinnvoll sein, wird der Kunde darüber in Kenntnis gesetzt. Sollte der Kunde den Änderungswunsch dennoch in dieser Form umgesetzt bekommen wollen, stimmt er der Übernahme der durch die Mehrarbeit entstehenden zusätzlichen Kosten und/oder den Kosten die dadurch entstehen, dass der Anbieter einen Dritten beauftragen muss und der dort entstehenden Kosten, zu. Der Anbieter setzt die Änderungswünsche in einer vereinbarten Frist um. Sollte diese Frist nicht einhaltbar sein, informiert der Anbieter den Kunden darüber fristgerecht. Die Frist wird dann verlängert, ohne dass sich bei den Kosten etwas ändert. Im Anschluss hat der Kunde erneut die Möglichkeit sein Feedback innerhalb von fünf Tagen schriftlich abzugeben. Dieses Feedback wird vom Anbieter im Anschluss in das Projekt eingearbeitet und die verbleibenden offenen Punkte werden fertiggestellt.
    4. Sollten nach der 2. Feedbackrunde noch immer Änderungswünsche bestehen, werden diese gesondert, dem Aufwand entsprechend, in Rechnung gestellt.
    5. Zusatzaufwände werden, falls nicht anders vereinbart, nach Zeitaufwand pro Stunde um 50 Euro verrechnet. Wurde im Angebot/Vertrag ein anderer Stundensatz vereinbart, kommt dieser zum Tragen.
    6. Beim Support nach Fertigstellung des Projekts sind je nach Paket-Option eine unterschiedliche Stundenanzahl in einem gewissen Zeitraum im Vertrag inklusive. Dieser Support beinhaltet eine Hilfestellung in Maßen durch den Anbieter. Der Kunde hat die Möglichkeit den Anbieter zu kontaktieren und um Hilfe beim alltäglichen Gebrauch der Website und Websitewartung zu bekommen. Sollte diese Hilfeleistung den vertraglichen Zeitaufwand überschreiten, wird ein Zusatzaufwand für 50 Euro die Stunde verrechnet.
  5. Fremdleistungen/Beauftragung Dritter
    1. Der Anbieter ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen und/oder derartige Leistungen zu substituieren („Fremdleistung“).
    2. Die Beauftragung von Dritten im Rahmen einer Fremdleistung erfolgt entweder im eigenen Namen oder im Namen des Kunden, letztere nach vorheriger Information an den Kunden. Der Anbieter wird diesen Dritten sorgfältig auswählen und darauf achten, dass dieser über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügt.
    3. In Verpflichtungen gegenüber Dritten, die dem Kunden namhaft gemacht wurden und die über die Vertragslaufzeit hinausgehen, hat der Kunde einzutreten. Das gilt ausdrücklich auch im Falle einer Kündigung des Vertrags mit dem Anbieter aus wichtigem Grund.
  6. Termine
    1. Angegebene Liefer- oder Leistungsfristen gelten, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, nur als annähernd und unverbindlich. Verbindliche Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten und vom Anbieter schriftlich zu bestätigen.
    2. Verzögert sich die Lieferung/Leistung des Anbieters aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, wie z.B. Ereignisse höherer Gewalt und andere unvorhersehbare, mit zumutbaren Mitteln nicht abwendbare Ereignisse, ruhen die Leistungsverpflichtungen für die Dauer und im Umfang des Hindernisses und verlängern sich die Fristen entsprechend.
    3. Befindet sich der Anbieter in Verzug, so kann der Kunde vom Vertrag nur zurücktreten, nachdem er dem Anbieter schriftlich eine angemessene Nachfrist von zumindest 14 Tagen gesetzt hat und diese fruchtlos verstrichen ist. Schadenersatzansprüche des Kunden wegen Nichterfüllung oder Verzug sind ausgeschlossen, ausgenommen bei Nachweis von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
  7. Vorzeitige Auflösung
    1. Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
      1. die Ausführung der Leistung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, unmöglich wird oder trotz Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen weiter verzögert wird;
      2. der Kunde fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer Nachfristsetzung von 14 Tagen, gegen wesentliche Verpflichtungen aus diesem Vertrag, wie z.B. Zahlung eines fällig gestellten Betrages oder Mitwirkungspflichten, verstößt;
      3. berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Kunden bestehen und dieser auf Begehren des Anbieters weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung des Anbieters eine taugliche Sicherheit leistet.
    2. Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen ohne Nachfristsetzung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn der Anbieter fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer angemessenen Nachfrist von zumindest 14 Tagen zur Behebung des Vertragsverstoßes gegen wesentliche Bestimmungen aus diesem Vertrag verstößt.
  8. Honorar
    1. Wenn nichts anderes vereinbart ist, entsteht der Honoraranspruch des Anbieters für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde. Der Anbieter ist berechtigt, zur Deckung seines Aufwandes Vorschüsse zu verlangen. Der Umfang und die Höhe dieser Zahlungen wird dem Kunden gesondert bei der Angebotslegung mitgeteilt.
    2. Das Honorar versteht sich als Endpreis. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung § 6 Abs 1 Z 27 UStG wird keine Umsatzsteuer auf der Rechnung ausgewiesen. Mangels Vereinbarung im Einzelfall hat der Anbieter für die erbrachten Leistungen und die Überlassung der urheber- und kennzeichenrechtlichen Nutzungsrechte Anspruch auf Honorar in der marktüblichen Höhe.
    3. Alle Leistungen des Anbieters, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert entlohnt. Alle dem Anbieters erwachsenden Barauslagen sind vom Kunden zu ersetzen.
    4. Wenn der Kunde in Auftrag gegebene Arbeiten ohne Einbindung des Anbieters einseitig ändert oder abbricht, hat er dem Anbieter die bis dahin erbrachten Leistungen entsprechend der Honorarvereinbarung zu vergüten und alle angefallenen Kosten zu erstatten. Sofern der Abbruch nicht durch eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzung des Anbieters begründet ist, hat der Kunde den Anbieter darüber hinaus das gesamte für diesen Auftrag vereinbarte Honorar zu erstatten, wobei die Anrechnungsvergütung des § 1168 AGBG ausgeschlossen wird. Mit der Bezahlung des Entgelts erwirbt der Kunde an bereits erbrachten Arbeiten keinerlei Nutzungsrechte; nicht ausgeführte Konzepte, Entwürfe und sonstige Unterlagen sind vielmehr unverzüglich dem Anbieter zurückzustellen.
  9. Zahlung
    1. Das Honorar ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungserhalt und ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht im Einzelfall besondere Zahlungsbedingungen schriftlich vereinbart werden. Dies gilt auch für die Weiterverrechnung sämtlicher Barauslagen und sonstiger Aufwendungen.
    2. Bei Zahlungsverzug des Kunden gelten die gesetzlichen Verzugszinsen in der für Unternehmergeschäfte geltenden Höhe. Weiters verpflichtet sich der Kunde für den Fall des Zahlungsverzugs, dem Anbieter die entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen. Dies umfasst jedenfalls die Kosten zweier Mahnschreiben in marktüblicher Höhe zum Zeitpunkt der Mahnung, sowie eines Mahnschreibens eines mit der Eintreibung beauftragten Rechtsanwalts. Die Geltendmachung weitergehender Rechte und Forderungen bleibt davon unberührt.
    3. Im Falle des Zahlungsverzuges des Kunden kann der Anbieter sämtliche, im Rahmen anderer mit dem Kunden abgeschlossener Verträge, erbrachten Leistungen und Teilleistungen sofort fällig stellen.
    4. Weiters ist der Anbieter nicht verpflichtet, weitere Leistungen bis zur Begleichung des aushaftenden Betrages zu erbringen (Zurückbehaltungsrecht). Die Verpflichtung zur Entgeltzahlung bleibt davon unberührt.
    5. Der Kunde ist nicht berechtigt, mit eigenen Forderungen gegen Forderungen des Anbieters aufzurechnen, außer die Forderung des Kunden wurde vom Anbieter schriftlich anerkannt oder gerichtlich festgestellt.
  10. Eigentumsrecht und Urheberrecht
    1. Alle Leistungen des Anbieters, einschließlich jener aus Präsentationen (z.B. Anregungen, Ideen, Skizzen, Vorentwürfe, Skribbles, Reinzeichnungen, Konzepte, etc.), auch einzelne Teile daraus, bleiben, ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale, im Eigentum des Anbieters und können vom Anbieter jederzeit – insbesondere bei Beendigung des Vertragsverhältnisses – zurückverlangt werden. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars das Recht der Nutzung für den vereinbarten Verwendungszweck. Mangels anderslautender Vereinbarung darf der Kunde die Leistungen des Anbieters jedoch ausschließlich in Österreich nutzen. Der Kunde erwirbt bis zur vollständigen Zahlung des Honorars ausschließlich vorläufige Nutzungsrechte. Bei Nichtbegleichung des vom Anbieters in Rechnung gestellten Honorars bis zum 7. Tag nach Erhalt der Rechnung, erlöschen die bis dahin erworbenen Nutzungsrechte des Kunden. Bei vollständiger Begleichung des in Rechnung gestellten Honorars bis zum 7. Tag nach Erhalt der Rechnung, erwirbt der Kunde die Nutzungsrechte an Leistungen des Anbieters. Bei Vertragsauflösung wegen Nichtbegleichung des vereinbarten Honorars wird für die Nutzung der Leistungen des Anbieters ein Entgelt in Höhe von 100 Euro pro Tag verrechnet.
    2. Änderungen bzw. Bearbeitungen von Leistungen des Anbieters, wie insbesondere deren Weiterentwicklung durch den Kunden oder durch für diesen tätige Dritte, sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters und – soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind – des Urhebers zulässig.
    3. Für die Nutzung von Leistungen des Anbieters, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist – unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist – die Zustimmung des Anbieters erforderlich. Dafür steht dem Anbieter und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu. Bei der über den vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgehenden Nutzung von urheberrechtlich geschützten Leistungen hat der Kunde die Zustimmung des Urhebers eigenständig einzuholen.
    4. Für die Nutzung von Leistungen des Anbieters bzw. von Werbemitteln, für die der Anbieter konzeptionelle oder gestalterische Vorlagen erarbeitet hat, ist nach Ablauf des Vertrages unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist oder nicht, ebenfalls die Zustimmung des Anbieters notwendig. Bei urheberrechtlich geschützten Leistungen hat der Kunde die Zustimmung des Urhebers eigenständig einzuholen.
    5. Der Kunde haftet dem Anbieter für jede widerrechtliche Nutzung in doppelter Höhe des für diese Nutzung angemessenen Honorars.
  11. Kennzeichnung
    1. Der Anbieter ist berechtigt, auf allen Werbemitteln und bei allen Werbemaßnahmen auf den Anbieter und allenfalls auf den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht.
    2. Der Anbieter ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Kunden dazu berechtigt, auf eigene Werbeträger, insbesondere auf seine Internet-Website mit Namen und Firmenlogo sowie auf die zum Kunden bestehende oder vormalige Geschäftsbeziehung hinzuweisen (Referenzhinweis).
  12. Gewährleistung
    1. Der Kunde stimmt zu, dass es bei Webseiten nicht möglich ist, dass diese für alle Anwendungsbedingungen (z.B. unterschiedliche Browser(-versionen), etc.) fehlerfrei sind. Der Anbieter übernimmt kein Gewähr, dass die erbrachten Leistungen auch in Zukunft bei sämltichen Browsern etc. fehlerfrei funktionieren.
    2. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Übermittlung der Daten, die Erreichbarkeit des Internets und die Verfügbarkeit des Serversystems und der Website, da der Server nicht vom Anbieter betrieben wird.
    3. Der Kunde hat allfällige Mängel unverzüglich, jedenfalls innerhalb von sieben Tagen nach Lieferung/Leistung durch den Anbieter, verdeckte Mängel innerhalb von sieben Tagen nach Erkennen derselben, schriftlich unter Beschreibung des Mangels anzuzeigen; andernfalls gilt die Leistung als genehmigt. In diesem Fall ist die Geltendmachung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln ausgeschlossen.
    4. Im Fall einer berechtigten und rechtzeitigen Mängelrüge steht dem Kunden das Recht auf Verbesserung oder Austausch der Lieferung/Leistung durch dem Anbieter zu. Der Anbieter wird die Mängel in angemessener Frist beheben, wobei der Kunde dem Anbieter alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Der Anbieter ist berechtigt, die Verbesserung der Leistung zu verweigern, wenn diese unmöglich oder für den Anbieter mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist. In diesem Fall stehen dem Kunden die gesetzlichen Wandlungs- oder Minderungsrechte zu.
    5. Es obliegt auch dem Kunden, die Überprüfung der Leistung auf ihre rechtliche, insbesondere wettbewerbs-, marken-, urheber- und verwaltungsrechtliche Zulässigkeit durchzuführen. Der Anbieter ist nur zu einer Grobprüfung der rechtlichen Zulässigkeit verpflichtet. Der Anbieter haftet im Falle leichter Fahrlässigkeit oder nach Erfüllung einer allfälligen Warnpflicht gegenüber dem Kunden nicht für die rechtliche Zulässigkeit von Inhalten, wenn diese vom Kunden vorgegeben oder genehmigt wurden.
    6. Die Gewährleistungsfrist beträgt sechs Monate ab Lieferung/Leistung. Das Recht zum Regress gegenüber dem Anbieter gemäß § 933b Abs 1 ABGB erlischt ein Jahr nach Lieferung/Leistung. Der Kunde ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen Bemängelungen zurückzuhalten. Die Vermutungsregelung des § 924 ABGB wird ausgeschlossen. Ist das KSCHG anwendbar, gelten die dort normierten gesetzlichen Bestimmungen.
    7. Im Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann der Anbieter nur eine Empfehlung abgeben und versuchen mit dem aktuellen Wissenssstand des Anbieters ein bestmögliches Ranking zu erzielen. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Rankingkriterien der verschiedenen Suchmaschinen. Es wird vom Anbieter keine Haftung bei Verschlechterung des Rankings oder Ähnlichem übernommen. Die Leistung gilt auch dann als erbracht, wenn ähnliche Suchbegriffe und Kombination zu Treffern führen.
  13. Haftung und Produkthaftung
    1. In Fällen leichter Fahrlässigkeit ist eine Haftung des Anbieters und die ihrer Angestellten, Auftragnehmer oder sonstigen Erfüllungsgehilfen („Leute“) für Sach- oder Vermögensschäden des Kunden ausgeschlossen, gleichgültig ob es sich um unmittelbare oder mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Mangelfolgeschäden, Schäden wegen Verzugs, Unmöglichkeit, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss, wegen mangelhafter oder unvollständiger Leistung handelt. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit hat der Geschädigte zu beweisen. Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung ihrer „Leute“.
    2. Jegliche Haftung des Anbieters für Ansprüche, die auf Grund der von dem Anbieter erbrachten Leistung (z.B. Werbemaßnahme) gegen den Kunden erhoben werden, wird ausdrücklich ausgeschlossen, wenn der Anbieter ihrer Hinweispflicht nachgekommen ist oder eine solche für sie nicht erkennbar war, wobei leichte Fahrlässigkeit nicht schadet. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für Prozesskosten, eigene Anwaltskosten des Kunden oder Kosten von Urteilsveröffentlichungen sowie für allfällige Schadenersatzforderungen oder sonstige Ansprüche Dritter; der Kunde hat dem Anbieter diesbezüglich schad- und klaglos zu halten.
    3. Schadenersatzansprüche des Kunden verfallen in sechs Monaten ab Kenntnis des Schadens; jedenfalls aber nach drei Jahren ab der Verletzungshandlung des Anbieters. Schadenersatzansprüche sind der Höhe nach mit dem Netto-Auftragswert begrenzt.
  14. Datenschutz
    1. Bestandteil dieser AGB ist die Datenschutzerklärung für Kunden von Jennifer Köck Webdesign in der aktuellen Fassung. Diese wird gesondert veröffentlicht.
    2. Die vom Kunden im Zuge der Datenschutzerklärung bereitgestellten Daten sind zur Vertragserfüllung erforderlich. Ohne diese Daten kann ein Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kunden nicht abgeschloßen werden.
  15. Erfüllungsort und Gerichtsstand
    1. Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters.
    2. Als Gerichtsstand für alle sich zwischen dem Anbieter und dem Kunden ergebenden Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis wird das für den Sitz des Anbieters sachlich zuständige Gericht vereinbart. Ungeachtet dessen ist der Anbieter berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu klagen.
  16. Sonstige Bestimmungen
    1. Soweit in diesem Vertrag auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.
    2. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine barrierefreie Gestaltung der Website im Sinne des Bundesgesetztes über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGStG) nicht im Angebot vom Anbieter enthalten ist. Sofern dies vom Kunden erwünscht ist, muss diese Vereinbarung gesondert in Auftrag gegeben werden. Bei einer nicht barrierefreien Gestaltung der Website, obliegt dem Kunden die Leistungsüberprüfung im Sinne des BGStG.

Stand: 01.03.2020

AGB als PDF-Datei